Götter

…Segen, entweder wenn ihnen Heil widerfahren ist, oder wenn sie dem Unheil entgangen sind. Unheilige oder nach Sitte und Brauch nicht üblichen Opfer prophezeien den Zorn der Götter, denen man geopfert hat. Anderen Menschen opfern sehen ist für einen Kranken wegen der Tötung des Opfertieres unheilvoll, selbst wenn Asklepios der Empfänger ist,- es bedeutet den Tod. Die Götter mit den ihnen zukommenden und für heilig gehaltenen Blumen und Zweigen zu bekränzen bringt allen Glück,- dieses wird sich freilich nicht ohne Sorgen erfüllen. Einem Sklaven rät das Gesicht, seinem Herrn zu willen zu sein (griech. charizesthai = Gefälligkeiten erweisen, wird auch in sexuellem Sinn gebraucht) und dessen Wünsche zu erfüllen. Träumt man, Götterbilder abzuwischen, zu salben, zu reinigen oder den Boden vor ihnen zu fegen oder den Umkreis der Tempel zu besprengen, so deutet das an, daß man gegen eben jene Götter gefrevelt hat. Ich kenne jemand, der nach diesem Traumerlebnis bei dem Gott, dessen Standbild er zu reinigen glaubte, einen falschen Schwur abgelegt hat. Und das war es, was ihm das Gesicht voraussagte, er müsse den Gott um Verzeihung bitten. Für alle ist es ein übles Vorzeichen und prophezeit große Bedrängnisse, wenn man Götterbilder zerschlägt und die im Innern des Hauses aufgestellten hinauswirft, oder wenn man einen Tempel niederreißt oder etwas Frevelhaftes drinnen verübt,- denn Menschen, die in großes Unglück geraten sind, verlieren gewöhnlich auch die nötige Ehrfurcht vor den Göttern. Entfernen sich die Götter aus freien Stücken und stürzen ihre Standbilder zusammen, so steht dem Träumenden oder einem seiner Angehörigen der Tod bevor. Götter, die anderen Göttern opfern, bedeuten, daß das Haus des Träumenden veröden wird,- denn sie opfern sich selbst, gleich als gebe es dort keine Menschen mehr. Götterstandbilder, die sich bewegen, zeigen jedermann Schrecken und Beunruhigungen an, ausgenommen Leuten, welche in Fesseln schmachten oder auf Reisen gehen wollen. Von den letzteren werden die einen der Bande ledig werden, so daß sie sich ungehindert bewegen können, die anderen verjagt es von Haus und Hof und führt sie hinaus. Von den Göttern sind die einen nur geistig erfaßbar, während die anderen mit den Sinnen wahrzunehmen sind,- geistig erfaßbar ist die Mehrzahl, sinnlich wahrnehmbar sind nur wenige. Die folgende Ausführung wird das noch deutlicher machen. Wir unterscheiden bei den Göttern die olympischen, die wir auch ätherische nennen, die himmlischen, die irdischen, die Meeres- und Flußgötter, die unterirdischen Gottheiten und die in ihrem Umkreis. Ätherische Gottheiten nennt man zu Recht: Zeus, Hera, Aphrodite, Urania, Artemis, Apollon, das ätherische Feuer und Athena,- himmlische heißen: Helios, Selene, die Gestirne, die Wolken, die Winde, die unter ihnen befindlichen Nebensonnen, die Meteore, die Helligkeit und Iris. Alle diese sind sinnlich wahrnehmbar. Von den irdischen Gottheiten sind mit den Sinnen wahrzunehmen: Hekate, Pan, Ephialtes und Asklepios… Traumdeutung Götter

Kleidung

…zu beachten, was er verhüllt und was er enthüllt. Rock und Hose stehen ebenfalls meist für erotische Wünsche. Die Hose stellt die Verhüllung des Geschlechts dar und verweist auf unsere Einstellung zu unserem Körper und unserer Sexualität. Enge Hosen symbolisieren eine Einengung im körperlichen Bereich, können aber auch im Gegenteil dazu Symbol für Sexualbejahung und Freude am eigenen Körper angesehen werden. Die Hose spielt eine große Rolle in der weiblichen Emanzipation. Anklänge daran und ebenso an Beziehungs- oder Ehe-Rivalitäten (‘die Hosen anhaben’) sind in der Deutung zu berücksichtigen. Hemd und Bluse symbolisieren allgemein Begierden, Leidenschaften und Bestrebungen, die sich nicht auf den sexuellen Bereich beschränken. Die symbolische Bedeutung hängt weitgehend von dessen Farbe, dessen Muster und dessen Zustand ab. Das letzte Hemd ist sprichwörtlich und deutet an, daß das Hemd für etwas Naheliegendes und eigentlich Unverzichtbares stehen kann. Jacke verhüllt und schützt ähnlich wie Mantel. Allerdings ist die Verhüllung und der Schutz nicht so vollständig, da man mit ihr nur den Oberkörper bedeckt. Symbolisch bedeutet das, daß man sein Herz und somit seine Gefühle schützt und versteckt. Dieses Traumsymbol tritt oftmals dann auf, wenn man Angst vor emotionalen Verletzungen hat. Das Kleid ist das Symbol der Fraulichkeit und der Weiblichkeit. Die Art und der Zustand des Kleides verbildlicht nicht nur im Traum die Stellung und den Zustand der entsprechenden Traumperson. Krawatte: In manchen Träumen ist sie Symbol der Korrektheit und des guten Benehmens, in anderen kann sie als Phallussymbol interpretiert werden. Mantel kann wie Fassade oder als Bedürfnis nach Schutz und Geborgenheit verstanden werden. Er kann auf Liebe und Wärme hinweisen, aber auch auf Schutz. Dieser Schutz kann körperlich oder emotional gemeint sein. Vor allem, wenn es sich um einen Umhang handelt, kann dieser den spirituellen Schutz des Glaubens symbolisieren. Ein Mantel aus Schafsfell unterstreicht diese Bedeutung noch (siehe auch ‘Schaf’ unter ‘Tiere’). Fürchtet man im Traum, seinen Mantel zu verlieren, ist dies möglicherweise ein Hinweis auf die Angst, den Glauben zu verlieren. Ein Mantel, der zu kurz oder nicht warm genug ist, verleiht der Befürchtung des Träumenden Ausdruck, daß Liebe und Schutz seinen Bedürfnissen nicht entsprechen. Manschetten(-knöpfe) und Krawatten weisen meist auf Höflichkeit hin,- das kann aber auch leere Förmlichkeit und Überbewertung des äußeren Scheins bedeuten. Handschuhe stehen allgemein für Schutzbedürfnis oder den Versuch, etwas zu verbergen. Sie verdecken die Hände. Man will etwas nicht direkt in die Hand nehmen, das heißt, nicht direkt oder selbst begreifen, anfassen oder bewegen. Die behandschuhte Hand deutet ein indirektes Zufassen an. Dieses Traumbild regt einen entweder an, vorsichtiger zu sein und nicht alles direkt zu berühren, oder es bedeutet umgekehrt, daß man zu vorsichtig ist und in den direkten Kontakt gehen sollte. Der Handschuh kann auch auf Streit hindeuten (Fehdehandschuh). Andererseits steht… Traumdeutung Kleidung

Tiere

…Adler, dann wird hiermit die Aufmerksamkeit des Träumenden auf den Unterschied zwischen irdischen und spirituellen Werten gelenkt. Leopard: Der Leopard repräsentiert Grausamkeit und Aggression sowie die Hinterhältigkeit falsch genutzter Macht. Löwe: Dieses Tier steht für Erhabenheit, Stärke und Mut, und es kann auch das Ich und die damit verknüpften Leidenschaften des Träumenden zum Ausdruck bringen. Kämpft der Träumende mit dem Löwen, zeigt dies eine erfolgreiche Entwicklung an, solange der Träumende nicht überwältigt und der Löwe nicht getötet wird. Ein Löwe, der einen Menschen frißt, ist ein Hinweis darauf, daß eine Seite der Persönlichkeit in Unordnung geraten ist und sowohl den Träumenden als auch sein Umfeld Risiken aussetzt. Ein Löwe, der bei einem Lamm liegt, symbolisiert eine Einheit oder die Vereinbarkeit von Gegensätzen. Geist und Instinkt gehen wider Erwarten Hand in Hand. Luchs: Die Eigenschaft, die in erster Linie mit dem Luchs in Verbindung gebracht wird, ist der scharfe Blick. Daher stellt er im Traum oft Objektivität dar. Maulwurf: Häufig steht der Maulwurf im Traum für die Mächte der Dunkelheit. Aber er kann auch die blinde Ausdauer symbolisieren, die den Träumenden zum Erfolg führt. Maus: Durch ihre geringe Größe wird die Maus im Traum häufig zum Symbol. Sie kann zudem für Aufgewühltheit und Unverständnis stehen. Mißgestaltete Tiere: Der Träumende erkennt, daß manche seiner Impulse unverschämt oder abstoßend sind. Otter: Der Otter ist hervorragend für die Existenz im Wasser ausgestattet und dafür, seinen Lebensunterhalt aus der Umwelt zu bestreiten. Gefühl und Erfindungsgabe könnten die Eigenschaften sein, um die es für den Träumenden in einem solchen Traum geht. Pferd: Es repräsentiert im Traum die Energie, die dem Träumenden zur Verfügung steht. Ein weißes Pferd stellt die spirituelle Bewußtheit des Träumenden dar,- ein braunes die eher praktische und auf dem Boden der Tatsachen stehende Seite und ein schwarzes Pferd die leidenschaftlichen Anteile des Träumenden. Ein bleiches Pferd symbolisiert den Tod, und ein Pferd mit Flügeln stellt die Fähigkeit der Seele dar, das Irdische zu überwinden. Wenn das Pferd unter Streß steht oder stirbt, besteht eine starke Schwächung der dynamischen Kräfte, die den Träumenden unter normalen Umständen voranbringen – vielleicht hat er sich in seinem Leben bisher zu sehr unter Druck gesetzt. Wenn das Pferd vor einem Karren gespannt ist, beschäftigt sich der Träumende vielleicht zu sehr oder ausschließlich mit nützlichen Dingen. Wenn ein Mann von einer Stute träumt, repräsentiert diese die Anima oder das Weibliche (siehe ‘Archetypen’). Wenn die Frau träumt, sie würde von einem Pferd getreten, kann dies auf den Animus oder die Beziehung zu einem Mann hindeuten. Ein Pferd, das durch jede Tür paßt und jedes Hindernis niederreißt, ist der kollektive Schatten, der jene Aspekte der Persönlichkeit umfaßt, die von den meisten Menschen unterdrückt werden. Das Pferd als Lasttier symbolisiert häufig dieTraumdeutung Tiere

Baum

…Baum Assoziation: – natürlicher Prozeß,- Lebensstruktur. Fragestellung: – An welcher Stelle meines Lebens bin ich zu wachsen bereit? Medizinrad: Schlüsselworte: Heilige Geister,- tanzende Wesen,- schafft Verbindung zwischen Erde und Himmel,- Verwurzeltheit,- himmelstürmend,- kraftvoll,- geheimnisvoll. Beschreibung: Bäume sind Pflanzen mit einem Wurzelballen, einem Stamm und einer Krone. Die meisten von ihnen wachsen höher hinauf als Büsche oder Sträucher. Auf der Welt gibt es unendlich viele Arten von Bäumen. Alte Völker hielten Bäume für die Überträger von Erd- wie auch Himmelsenergie. Sie sahen Bäume als sehr wichtige Wesen an, die auf der Erde eine ganz besondere Aufgabe zu erfüllen haben. Manche erdverbundenen Völker glaubten, daß sie sehr heilig seien,- alle jedoch waren davon überzeugt, daß Bäume starke und respektwürdige Wesen sind. Allgemeine Bedeutung: Erforschung deiner Verbindung mit der Energie der Erde und des Himmels,- die Wurzeln deines Lebens erkunden. Assoziation: Baumlang, Schlagbaum, Grenze. Transzendente Bedeutung: Eine Gabe von den Baumwesen,- Verstehen von oder eine Erfahrung mit der Energie der Bäume. Psychologisch: Archetypisches Symbol für Fruchtbarkeit, Geburt und Tod, auch als Lebens- oder Stammbaum gedeutet. Ihm kommt auch ein weiblicher Aspekt zu, da alles Leben aus der Mutter hervorgeht. Ohne Bäume kein Wald. Der Baum symbolisiert die Verbindung von Himmel und Erde. Seine Wurzeln verankern ihn tief in der Erde und der Mythologie zufolge bergen sie einen wohlversteckten Schatz: Die Weisheit des Lebens. Wir sprechen auch vom Lebensbaum, den wir ironischerweise häufig auf Friedhöfen finden. Aber das ist schon die domestizierte Form des Baums. In all seiner Kraft erscheint er uns in den heiligen Bäumen der Germanen, zu denen besonders die mächtige Eiche, die harte Esche und die Eibe gezählt werden. Das sind Symbole der Urkräfte des Lebens. All diese Bäume gehen vermutlich auf den Archetyp des Baums der germanischen Weltenesche Yggdrasil zurück. Dieser immergrüne Baum breitet schützend seine Zweige über Himmel und Erde aus und auf seiner Spitze sitzt der Adler, der die Welt beobachtet, und ein Habicht, der das Wetter macht. Die das Schicksal symbolisierenden Nornen leben an seinem Stamm, und bei Unwettern suchen hier die wilden Tiere Schutz… Ein Baum ist das Sinnbild für die ursprüngliche Struktur des menschlichen Innenlebens. Taucht im Traum ein Baum auf, so tut man gut daran, sich mit diesem Bild eingehend zu befassen. Baum steht in enger Beziehung zur Persönlichkeit und ihrer Art, das Leben zu bewältigen. Insbesondere kann man daraus oft Rückschlüsse auf Energie und Tatkraft, Einstellungen, Überzeugungen, Ideen und Werte ziehen, die das Verhalten und Handeln maßgeblich beeinflussen. Manchmal wird der Baum auch als Potenzsymbol verstanden. Um einen Baumtraum allerdings eingehend deuten zu können, muß man den Baum näher betrachten. Früchte, Wurzeln, Stamm und Krone, wie auch Äste und deren Zustand geben nähere Auskünfte. Die folgenden Begleitumstände können die genaue Deutung oft… Traumdeutung Baum

Menschen

…jene Menschen, die Bräuche und Verhaltensweisen, Moral und religiöse Gefühle über viele Generationen an den Träumenden weitergegeben haben. Wenn sie im Traum auftauchen, dann konzentriert sich der Träumende auf seine Wurzeln. Vielleicht erkennt er sich durch seine Beziehung zur Vergangenheit. Im Traum spiegeln sie auch unsere Ahnungen wieder. Zwillinge/Spiegelbilder von Traumfiguren: Sie sind ein Hinweis auf die Polarität der Persönlichkeit oder auf die Zusammengehörigkeit des inneren Selbst und der äußeren Realität. Eineiige Zwillinge stehen für zweideutige Gefühle in bezug auf das Selbst. Zwillinge können auch die Projektion der Persönlichkeit auf die Welt symbolisieren. Spirituell: Wenn ein Mensch beginnt, sich für seine Spiritualität zu öffnen, dann wird ihm mit einem Schlag ein gewaltiger Wissensspeicher zuteil. Artemidoros: Menschen formen bringt Turnlehrern und Erziehern Glück,- denn irgendwie formen auch sie Menschen, die einen, weil sie zu körperlicher Ertüchtigung, die anderen, weil sie zu sittlicher Bildung erziehen. Von guter Bedeutung ist es auch für Kinderlose, weil es die Geburt rechtmäßiger Kinder verheißt. Ferner für Sklavenhändler und Arme,- die ersteren werden aus ihrem Handel viele hohe Gewinne erzielen, die letzteren zahlreiche Haussklaven erwerben. Übeltätern droht der Tod, denn wie man erzählt, hat Prometheus (Der ‘Vorbedacht’, Sohn des Titanen Iapetos, wurde zur Strafe an einen Felsen im Kaukasus gefesselt,- ein Adler fraß täglich an seiner Leber, die immer wieder nachwuchs.), weil er Menschen geformt und das Feuer entwendet hat, ein böses Ende gefunden. Reichen und einflußreichen Leuten prophezeit es ein hohes politisches Amt. Volkstümlich: (arab. ) : sehen: du mußt künftig vorsichtiger im öffentlichen Leben auftreten, wenn du glücklich sein willst,- viele: unruhige Zeiten,- unbekannte, essen und trinken sehen: gute Einnahmen,- schöne: Gesundheit,- glückliche: Reichtum,- lachen: frohes Ereignis steht bevor,- traurige: fremdes Glück wird dir zu Herzen gehen,- weinen sehen: Todesfall im Bekanntenkreis,- trauern: du sollst dein Vorhaben aufgeben, es bringt dir Schaden,- schlafen sehen: kleine Freuden,- schreien: man will dich von etwas Gefährlichem abhalten,- bärtige: du neigst zu Zorn und aufgeregtem Wesen,- kommen: erwarte größeren Besuch,- spazieren: es ist eine ruhige, zufriedene Zeit,- laufen: eine Gefahr bedroht dich,- Verkehrsunfall,- überfliegen: fröhliche, sorgenfreie Zeit. (europ.) : man beschäftigt sich zu sehr mit sich selbst und sollte Gesellschaft und Freunde suchen,- einen schönen sehen oder mit ihm verkehren: ein Genuß besonderer Art steht einem bevor,- einen häßlichen sehen: man wird etwas häßliches erleben,- einen fröhlichen sehen: bringt Kummer und Sorgen,- einen traurigen sehen: man wird in die Sorgen anderer hineingezogen oder davon berührt werden,- in Menge beisammen sehen: gilt als Gefahr, der man sich nicht unnötig aussetzen soll. (ind. ) : bärtige: du hast gute Geschäftsfreunde,- gefangen nehmen: du hast hohe Gönner,- glücklich sehen: du wirst Gäste erhalten,- unbekannte: großer Gewinn kommt dir ins Haus,- kluge: vertraue nicht zu viel auf andere. (Siehe auch ‘Frau’, ‘Mann’)… Traumdeutung Menschen

Haus

…es gelingt oder die danach sucht, sich ein eigenes Bild von der Welt im ganzen zu machen. Ihre Weltanschauung und Ihr Weltbild sind hier Traumthema. Das Büro wie jeder Arbeitsraum im Haus verweist auf den Beruf beziehungsweise die Erwerbstätigkeit des Träumers. Es ist wichtig zu beachten, wie die Stimmung in dem Büro ist und wer anwesend ist. Schauen Sie auch, was sich in diesem Büro abspielt und ob es voll oder eher leer ist. Dach steht für den geistigen Bereich, für Intellekt und Verstand, die vielleicht überbetont werden. Dachboden bringt das Bedürfnis nach Geborgenheit zum Vorschein und steht für die Erfahrungen der Vergangenheit und für alte Erinnerungen. Auf ihm werden oft vergessene oder verdrängte Schwierigkeiten, Erlebnisse oder Gefühle verstaut. Er kann auch familiäre Verhaltensmuster und Einstellungen illustrieren, die den Träumenden weitergegeben wurden. Fragen Sie sich z.B., was Sie an überholten Konzepten mit sich herumschleppen. Das Eßzimmer ist teilweise wie das Wohnzimmer als Ort der entspannten Kommunikation zu sehen, allerdings steht hier die Nahrung im Vordergrund, und damit sind auch der Genuß und der Prozeß der Verinnerlichung angesprochen. Wovon ernähren Sie sich ? Was schlucken Sie? Was verleiben Sie sich ein? Und in welcher Stimmung, unter welchen Umständen geschieht dies? Die Fassade eines Hauses wird auf der psychischen Ebene als die der Gesellschaft zugewandten Seite des Menschen bezeichnet, sie ist der äußere Schein, die Persönlichkeit. Fundamente stehen für die Grundlagen des Lebens,- das kann sich sowohl auf materielle Sicherheit als auch auf Einstellungen, Erwartungen und Ziele beziehen. Die Diele oder der Flur des Hauses versinnbildlichen, wie der Träumende anderen Menschen begegnet und wie er sich auf sie bezieht. Der Flur verbindet unterschiedliche Räume und verbildlicht die Verbindung verschiedener Eigenschaften des Träumers. Er markiert oft einen Übergang von einem (Bewußtseins-) Zustand zu einem anderen. Die Garage ist der Ort des Wagens und der Werkzeuge. Hier bringt man etwas in Ordnung und hier ruht die Bewegung. Was tun Sie dort im Traum ? Der Keller in seiner Dunkelheit, beziehungsweise das Souterrain eines Hauses stellt in der Regel das Unterbewußte dar und all jene Erfahrungen, die der Träumende, weil er nicht angemessen mit ihnen umgehen konnte, verdrängt hat. Außerdem werden diese Räumlichkeiten mit der Lebensenergie des Träumenden in Verbindung gebracht und mit der Sexualität. Er verbildlicht die seelische Tiefe und symbolisiert auch oft die seelischen Grundüberzeugungen oder Grundgegebenheiten. Auch: Kellerkind – verborgene Qualitäten und ungeliebte Talente, die ans Licht wollen. Die Küche als Ort der Nahrungszu- und -verarbeitung ist als das Mütterlich-Weibliche und der Ort der Verarbeitung von Informationen zu sehen. Die Küche ist der Ort der Umwandlung. Das Rohe wird zum Gekochten und Genießbaren, es entsteht Kultur. Wenn man sich verändert und differenzierter wird, tritt häufig die Küche als Traumsymbol auf, speziell bei… Traumdeutung Haus

Kornkreis

…Kornkreis Psychologisch: Eines der neusten Traumsymbole (Kornkreise werden ja erst in letzterer Zeit entdeckt), und es gilt als Hinweis auf eine – als aussichtslos empfundene – Situation, die nur durch Hilfe von außen (und das plötzliche Eingreifen einer ‘höheren Macht’) zu bewältigen ist. Körper Assoziation: – äußere Form der inneren Natur. Fragestellung: – Welcher Teil ist wichtig? Psychologisch: Der Körper als Traumsymbol ist das Abbild des Menschen mit all seinen Eigenschaften, seelischen Belangen, versinnbildlicht also die Persönlichkeit und die Art, wie man sich nach außen repräsentiert und das Leben bewältigt. Im Traum symbolisiert der Körper oft das Ich. Die individuelle Bedeutung leitet man aus den Lebensumständen ab. Mit einem körperlichen Mangel zeigt das Unbewußte seelische und geistige Schwachstellen auf. Da sich der Mensch als Säugling zuallererst als ‘körperlich’ erlebt, ist der Körper seine erste Informationsquelle. Es kann vorkommen, daß man sich oder andere, die aber unser eigenes Gleichnis sind, bestimmter Körperteile verlustig dahergehen sieht. Sie haben vielleicht ein Bein verloren. Es kann selbst vorkommen, daß sie kein Gesicht haben, d.h. ihrer offiziellen Persönlichkeit verlustig gingen. Eine unverheiratete Frau erkennt, daß ihr unterer Leib wie ein Schatten ist, daß also ihre weibliche Existenz sich noch nicht verwirklicht hat. Sie muß hier noch Körper werden, dieses ihr leibliches, weibliches Wesen annehmen. Kopflose Menschen erscheinen hie und da im Traume. Wenn es sich nicht um ein Symbol der Umgeburt, in welcher der ‘Kopf’ mit seinen Meinungen auf einige Zeit zu verschwinden hat, handelt, kann es die Wiederkehr einer Märtyrerlegende sein. Der Traum von einem verletzten oder schmerzenden Körperbereich sollte immer genau abgeklärt werden, denn er enthält möglicherweise die Selbstdiagnose einer Krankheit, noch bevor der Arzt Symptome erkennen kann. Seit langem ist bekannt, daß unsere Träume Hinweise auf Krankheiten geben können, bevor wir bewußt erkennen, daß irgend etwas nicht stimmt, und mit Sicherheit bevor Krankheitszeichen für einen Arzt ersichtlich sind. Man fürchte aber nicht, daß jeder Alptraum eine ernsthafte Erkrankung ankündigt! Doch wenn man davon träumt, daß einem medizinisch etwas fehlt (vor allem, wenn der Traum sich wiederholt), ist es Zeit, zum Arzt zu gehen. Wer mit seinem Körper im Traum zufrieden ist, der kann im Wachleben auf seine geistige Kraft bauen. Löst sich der Körper in nichts auf, scheint die Psyche gesundheitlich nicht in Ordnung zu sein. Die meisten psychischen und emotionalen Erfahrungen des Menschen überträgt er in Körpergefühle. Daher sind sie für Träume eine reiche Symbolquelle. Wenn sich der Träumende seinen Gefühlen auf der Bewußtseinsebene nicht stellen will, kommen sie oft als verzerrte Traumsymbole zum Ausdruck. Die verschiedenen Körperteile und -bereiche können unterschiedliche Bedeutungen haben. Beispielsweise symbolisiert der Oberkörper die Verbindung mit dem Geist und den spirituellen Anteilen des Charakters, während der Unterleib für Triebe, Instinkte und emotionale Anteile des Charakters… Traumdeutung Kornkreis

Zähne

…sogenannten Schneidezähne, d.h. die Vorderzähne, die ganz jungen Leute, die Eckzähne Personen von mittleren Alter, die Backenzähne die bejahrten. Welcher Art der Zahn ist, den einer zu verlieren träumt, demenstprechend wird er den Verlust eines Menschen beklagen, dessen Symbol er ist. Da die Zähne aber nicht nur Menschen, sondern auch das Hab und Gut bedeuten, hat man die Backenzähne auf die Kostbarkeiten, die Eckzähne auf die Hausgeräte zu beziehen. Ganz folgerichtig zeigt also ihr Ausfallen den Verlust eines Hab und Gutes an. (Herodot (um 494-425 v.Chr.) berichtet in den Historien (Buch 6,107) von Hippias, dem Sohn des Peisitratos, daß dieser während der Vorbereitungen für die Schlacht bei Marathon übermäßig stark niesen und husten mußte und dadurch einen Zahn herausstieß. Dieser fiel in den Sand, und Hippias konnte ihn nicht finden. Er deutete den Vorgang dahin, daß er das Land nicht erobern werde, weil sein Zahn nun den Teil besitze, der eigentlich ihm zukäme.) Sodann bedeuten die Zähne die Lebensbedürfnisse, und zwar die Backenzähne die geheimen und unaussprechlichen, die Eckzähne diejenigen, die nur wenigen Leuten bekannt sind, die Schneidezähne aber die ganz offenkundigen und durch Wort und Stimme verrichtet werden. Ausfallende Zähne sind somit ein Hindernis in der Befriedigung der entsprechenden Bedürfnisse. Ich will nunmehr ins einzelne gehen. Schuldnern bedeutet das Ausfallen irgendwelcher Zähne Rückzahlung der Schulden. Verliert jemand einen Zahn, wird er nur einem Gläubiger oder vielen auf einmal seine Schulden abtragen,- verliert er viele, wird er vielen Gläubigern oder einem einzigen mehrmals zurückzahlen. Empfindet er beim Ausfall keine Schmerzen, wird er seine Schulden mit dem Geld tilgen, das er in fleißiger Arbeit verdient hat, stellen sich aber beim Zahnausfall Schmerzen ein, wird er etwas aus seinem Vermögen verkaufen müssen. Ausgefallene Vorderzähne besagen, man werde bei einem Unternehmen mit Worten nichts erreichen. Kommen noch Schmerzen oder Blutverlust oder Loslösung des Zahnfleisches hinzu, werden geplante Vorhaben gänzlich durchkreuzt und vereitelt,- geht es ohne Schmerzen ab, verzögert es nur für den Augenblick deren Ausführung. Fallen alle Zähne auf einmal aus, so bedeutet es – jedoch nur den Gesinden, Freien und Leuten, die keinen Großhandel betreiben -, daß das ganze Haus veröden wird,- Kranken aber prophezeit das Traumgesicht Siechtum und Schwindsucht, gibt ihnen jedoch die Gewißheit, daß sie am Leben bleiben werden,- denn ohne Zähne kann man keine kräftige Nahrung zu sich nehmen, sondern nur Brei und Saft, kein Verstorbener verliert seine Zähne. Einem Sklaven verheißt es die Freiheit, wenn er keine Zähne im Mund hat. Entweder wird er seinem Herrn kein Mietgeld mehr geben (Der griech. Ausdruck apophora bezeichnet das Mietgeld oder die feste Abgabe, die der Sklave seinem Herrn aus den Einkünften entrichten mußte, die er in der handwerklichen Produktion und aus dem Verkauf seiner Produkte erzielte, wenn ihm vom Herrn… Traumdeutung Zähne

Reise

…Reise Assoziation: – Übergang von einer Lebensart oder Verhaltensweise zu einer anderen. Fragestellung: – Wohin bin ich unterwegs? Wohin will ich gelangen? Medizinrad: Schlüsselworte: Der Weg, der durch das Leben genommen wird,- eine Methode, um Ziele zu erreichen,- Erdpfad,- Verbindung mit der Erde. Pferd: Primitiv,- kraftvoll,- angeschlossen,- Tiernatur,- Intensität,- Gefühle,- Sexualität. Fahrrad: Ökologisch,- der Erde nah,- zeigt die eigene Kraft. Kutsche: Geschwindigkeit,- Abtrennung von der Erde,- Pferde benutzend,- Technologie. Auto: Geschwindigkeit,- Technologie,- abgetrennt,- das, was alle tun,- Kontrolle oder Kontrollverlust. Massentransport: Kontrollverlust,- Teil der Menge,- Mangel an individueller Richtung und individuellem Blick. Beschreibung: Reisen heißt, sich von einem Ort zu einem anderen zu bewegen. Allgemeine Bedeutung: Träume vom Reisen können dir helfen zu verstehen, wo du jetzt in deinem Leben stehst und wo du hinmöchtest. Dein Fortbewegungsmittel sagt etwas darüber aus, wie du Dinge in deinem Leben angehst. Der Traum vom Zufußgehen bedeutet, daß du dich stark mit der Erde und mit deinem eigenen Weg verbunden fühlst. Vom Fahrradfahren zu träumen bedeutet, daß du noch immer eine starke Verbindung zur Erde fühlst, aber auch das Bedürfnis hast, dich technologischer Errungenschaften zu bedienen, um dein Ziel schneller zu erreichen. Von einer Kutschenfahrt zu träumen entfernt dich einen Schritt weiter von der Erdverbundenheit und vielleicht auch von deinem Weg. Sie zeigt ein noch größeres Bedürfnis nach Geschwindigkeit an. Von einer Autofahrt zu träumen heißt, daß du dich sehr stark als Mitglied der modernen Gesellschaft empfindest und daß du es in allen Dingen mehr oder weniger eilig hast. Ein solcher Traum weist auf einen Mangel an Verbindung zur Erde hin. Wenn du träumst, daß du in einem Auto mitfährst, das von einer anderen Person gesteuert wird, so sagt dir dies, daß du mehr oder weniger die Kontrolle über dein Leben verloren hast. Der Traum von einer Bus-, Zug- oder Bootsfahrt oder mit einem anderen erdgebundenen Massentransportmittel deutet an, daß du dein Leben wirklich nicht mehr beherrscht. Er zeigt, daß jemand anderer dich dorthin bringt, wohin du gehen mußt, und dir sagt, wie du an diesen Ort gelangen kannst. Solche Träume können auch auf einen ernstzunehmenden Mangel an Verbindung mit der Mutter Erde und deinem eigenen heiligen Pfad hinweisen. Von einer Reise im Flugzeug zu träumen bedeutet, daß du ein Ziel so schnell wie möglich erreichen möchtest. Da auch ein Flugzeug ein Massentransportmittel ist, kann dies heißen, daß du in bezug auf dieses besondere Ziel die Kontrolle verloren hast. Ein Traum von einer Flugreise beinhaltet auch das Fliegen. Zu fliegen muß nicht unbedingt auf einen Mangel an Erdverbundenheit hinweisen. Achte darauf, ob du im Traum dem, was unter dir und um dich herum ist, deine Aufmerksamkeit widmest. Manchmal kann ein solcher Traum dir einen besseren Überblick über deine Verbindung zu Erde verschaffen. Vom… Traumdeutung Reise

Mutter

…weil sie der natürlichen Ordnung entspricht. So gibt es Tiere, die das Weibchen von hinten bespringen, wie das Pferd, der Esel, die Ziege, das Rind, der Hirsch und die übrigen Vierfüßler. Andere berühren zuerst den Mund, wie Nattern, Tauben und Wiesel,- manche kommen nur für kurze Zeit zusammen, wie die Sperlinge. Wieder andere lassen sich auf die Weibchen nieder und zwingen sie durch die Schwere ihres Gewichtes, sich zu ducken,- so machen es alle Vögel. Andere vereinigen sich gar nicht, sondern die Weibchen sammeln die von den Männchen ausgeschiedenen Samen, wie z.B. die Fische. So liegt es in der Natur der Sache, daß die dem Menschen artgemäße Stellung die von Leib zu Leib ist, während sie alle anderen aus Übermut und Zügellosigkeit hinzuerfunden haben. Am allerschlimmsten ist es nach meiner Beobachtung, wenn man von Fellatio durch die Mutter träumt,- es bedeutet dem Träumenden des Tod der Kinder, Verlust seines Hab und Gutes und schwere Krankheit. Ich kenne jemand, der nach diesem Traumgesicht sein Geschlechtsglied verlor,- ganz folgerichtig wurde er an dem Körperteil gestraft, mit dem er gefrevelt hatte. Es träumte jemand, er schlage seine Mutter. Seine Handlungsweise war gesetzwidrig, aber gleichwohl brachte sie ihm Nutzen, weil er Töpfer von Beruf war,- denn wir nennen die Erde Mutter, die der Töpfer durch Schlagen bearbeitet. Infolgedessen brachte ihm seine Arbeit viel ein. Volkstümlich: (arab. ) : (lebende oder verstorbene) sehen oder sprechen: du wirst durch das Wiedersehen eines Bekannten oder durch ein besonderes Glück erfreut werden,- auch: Warnung vor unüberlegten Handeln,- sehen: verspricht Gutes, oder warnt vor dem weitergehen auf Wegen, die verhängnisvoll sein können,- sprechen: du überlegst dir eine Sache genau und so wird sie dir Erfolg bringen,- krank: du hast deiner Mutter wehe getan, mach es wieder gut,- sterbend: du wirst Kummer und Sorgen haben,- verstorbene sehen, allgemein: warnt vor Unbedachtheiten und Handlungen, die wir später bereuen würden,- verstorbene, weinen sehen: du bekommst eine Warnung vor kommender Gefahr,- verstorbene, lächeln sehen: mache dir keine Sorgen, dein Wunsch geht in Erfüllung. (europ.) : Symbol der Fruchtbarkeit,- träumt man von ihr selten, ist das seelische Verhältnis zu ihr in Ordnung,- träumt man von ihr häufig, herrscht Unsicherheit,- die Selbständigkeit ist noch nicht erreicht,- sehen: hat die Vorbedeutung von Glück,- die eigene wie in ihrer häuslichen Umgebung gekleidet sehen: deutet auf zufriedenstellende Ergebnisse für alle Unternehmungen hin,- die eigene küssen: man ist geschäftlich erfolgreich und wird von Freunden geschätzt und geliebt,- einem rufen hören: man vernachlässigt seine Pflichten und verfolgt den falschen geschäftlichen Weg,- sprechen: ein Vorhaben wird gelingen,- bald gute Nachrichten über sehr am Herzen liegende Angelegenheiten erhalten,- vor Schmerzen schreien hören: es wird einem die Krankheit der Mutter prophezeit, oder es steht einem eine Bedrohung bevor,- ausgemergelt oder tot sehen: bedeutet… Traumdeutung Mutter

Pferd

…es das Gegenteil. Schaut ein anderer den Kaiser beim Polospiel, wird er ebenso an dessen Freude teilhaben. Träumt der Kaiser, sein Pferd strauchele bei diesem Spiel und stürze, wird er schwer erkranken und in der Ausübung seiner Herrschaft in Bedrängnis geraten, stürzt es nicht, wird seine mißliche Lage nicht so schlimm und nur von kurzer Dauer sein. Die Reitpferde der Kaiser bedeuten ihre Frauen und ihr Kaisertum,- was die Pferde des Volkes betrifft, so bedeuten die der Soldaten ihre Waffen und ihr Glück, die der gemeinen Leute deren Beruf,- die Pferde der Kaiserin deuten unmißverständlich auf ihre Würde und ihren Rang. Der Schimmel bedeutet im Traum des Kaisers dessen Gemahlin. Der Apfelschimmel bezeichnet, wenn er des Kaisers Sattelpferd ist, eine Frau, die der Augusta nicht ebenbürtig ist,- träumt jemand, er besitze dieses Pferd, wird seine Macht geringeren Grades sein. Ist das kaiserliche Sattelpferd rosenfarbig, bedeutet es eine anmutige Frau, wogegen der Rappe wegen der schwarzen Farbe auf ein reiches, aber lästiges Weib weist. Um es mit ein paar Worten einfach zu sagen: Alle Sattelpferde des Kaisers, die man im Traum schaut, bedeuten dessen Frauen. Bekommt jemand vom Kaiser eines seiner Reitpferde, wird er Freude, Macht und eine Frau von ihm bekommen,- reitet einer ohne dessen Wissen gegen seine Gepflogenheit eines seiner Pferde, wird er heimlich mit einer seiner Frauen Unzucht treiben. Träumt jemand, eine schwarze Stute, die auf beiden Seiten gebündelte Pfeile trage, komme in sein Haus, wird er eine Frau mit Vermögen heiraten, und zu seinen Füßen werden viele Hausbewohner zugrunde gehen entsprechend der Zahl der Pfeile. Träumt einer, eine junge Araberstute, die noch nicht abgerichtet ist, komme in sein Haus, wird er eine edle Jungfrau heimführen. Dünkt es den Kaiser oder einen Mächtigen, er bringe eine edle Stute in sein Haus, deutet das auf die Person einer edlen Frau, wenn aber eine gemeine Stute, auf eine Magd,- denn gemeine Stuten bedeuten Edelleuten Mägde,- hat ein Mann des Volkes dieses Gesicht, beziehe er es auf seine Frau. Alles, was den Stuten widerfährt, Gutes oder Böses, deute man auf die genannten Weibspersonen. Ißt einer Pferdefleisch, wird er einen großen Namen bekommen und geadelt werden. Trinkt er Stutenmilch, wird er beim Machthaber Gunst und Wohlwollen finden. allgemein sehen: in eine glückliche Zukunft blicken,- weiße: Hochzeit und Taufe,- auch: steht für geistige Schöpferkraft und Führertum und weist auf hohe geistige Ziele,- scheckig: frohe Fahrt zu einem Fest,- braunrotes: bedeutet einen einfachen, menschlich-tierischen Instinkt,- schwarz: Kummer, Tod und Trauer,- auf der Weide sehen: Wunsch nach Freiheit und Unabhängigkeit,- weiden sehen: Friede und Reichtum,- wilde, in voller Freiheit sehen: der unbändige Genuß von Vergnügungen, durch den du so häufig Ärgernis erregst, kommt dich noch teuer zu stehen,- jemanden darauf reiten sehen: hochmütig werden,- besitzen:… Traumdeutung Pferd

Gebäude

…Ein Zimmer beschreibt die verschiedenen Anteile der Persönlichkeit oder Erkenntnisebenen. Häufiger allerdings wird es als Symbol für den Mutterschoß gesehen. Die Küche steht für den versorgenden Anteil des Träumenden, das Wohnzimmer für den entspannenden oder geselligen. Ein kleines Zimmer mit nur einer Tür oder ein Untergeschoß mit Wasser darin ist eine sehr direkte Darstellung des Mutterschoßes und deutet vielleicht den Wunsch danach an, in die Gebärmutter zurückzukehren. Eine Reihe von Zimmern verweist auf die verschiedenen Aspekte der Weiblichkeit und häufig auf die ganzheitliche Seele. Zimmer in oberen Stockwerken symbolisieren normalerweise geistige oder spirituelle Eigenschaften. Der Keller kann die Seiten des Träumenden darstellen, die er absichtlich unterdrückt. Er symbolisiert möglicherweise aber auch Familiensitten und Gewohnheiten, besonders wenn es sich im Traum um das Haus oder die Wohnung der Eltern handelt. Von einem in ein anderes Zimmer gehen stellt eine bewußte Veränderung der eigenen Situation dar, in welcher der Träumende etwas hinter sich zurückläßt. Leere Zimmer symbolisieren einen Mangel im Leben, vielleicht den Mangel an Trost und Unterstützung. Spirituell: Auf der spirituellen Ebene stehen Gebäude in der Regel für einen geschützten Raum, in dem der Träumende an seiner Entwicklung arbeiten kann. Achmet: Eine Frau stellte an den Traumseher Sirin folgende Frage: ‘Mir träumte, der obere Türpfeiler meines Hauses stürze auf den unteren und von den beiden Türflügeln fiele der eine nach innen, der andere nach außen.’ Sirin fragte die Frau: ‘Hast du Mann und Kinder?’ Sie antwortete: ‘Ja, jedoch ist mein Mann mit meinem Sohn in der Fremde, meine Tochter ist bei mir.’ Sirin erwiderte: ‘Dein Mann? auf ihn weist der obere Türpfeiler? wird bald zu dir zurückkommen, zusammen mit deinem Sohn und dessen Braut, weil der eine Türflügel nach innen fiel,- deine Tochter aber wird heiraten und in die Fremde ziehen, weil der andere Türflügel nach außen fiel.’ Und wie Sirin den Traum gedeutet hatte, so kam es auch. Volkstümlich: (arab. ) : Träumt der Kaiser, er komme in ein fremdes, unbekanntes Haus, das prächtige Räume hat, wird er Freude erleben und staunen entsprechend dem wundervollen Anblick der Räume,- dünkt es einen gemeinen Mann, als habe er Häuser erlost oder geerbt, wird er Vermögen und eine bildhübsche Frau gewinnen entsprechend der Schönheit der Häuser. Dünkt es den Kaiser, er komme in eine neue Stadt, die er noch niemals gesehen, und schaue ihre stattlichen Bauten, die ihm wohlgefallen, und ist die Stadt ihm untertan, wird er voller Stolz sein und sich mit der schönsten seiner Frauen in Liebe vereinen. Ist die Stadt aber nicht seiner Herrschaft oder Gewalt unterworfen, wird er an einem fremden Volk sein Gefallen finden und mit einer landesfremden Frau der Liebe pflegen, weil die Stadt ihm fremd ist. Läßt der Kaiser einen neuen Palast für seine Zwecke bauen,… Traumdeutung Gebäude

Farben

…zu gleichen Anteilen mischen. Blau als der farbige Stellvertreter der Finsternis mischt sich mit gelb, dem farbigen Vertreter des Lichts. Damit wird die Balance zwischen den dunklen und hellen Seiten des Träumers angesprochen. – Nicht zu vergessen ist jedoch auch die Bedeutung der Farbe Grün als des Unreifen und Unfertigen. Blau hat mit Religiosität, geistigen Zielen und Reife der Persönlichkeit zu tun. Blau ist die Farbe des Jupitersund Junos (römische Göttin, die das Leben der Frau und die Geburt schützt) und wird in christlicher Zeit zur Farbe des Himmelsmantels der Maria. Damit symbolisiert es Schutz, unsere weibliche Seite (Anima), die Seele, außerdem Wahrheit und Treue, Frieden und Ruhe. Im Traum wird mit der Farbe Blau immer der seelisch-emotionale Aspekt betont. Es wird hier auf den Rückzug und die Innenschau verwiesen. Blau deutet den Träumer auf eine introvertierte und kalte Verhaltensweise hin. Der negative Aspekt dieser Farbe zeigt sich im getrübten Blau, das Trauer, Ängste und Verwirrung ausdrücken kann. Braun ist die Symbolfarbe der Erde. Violett ist eine ‘unentschlossene’ Farbe, die oft bei jungen Menschen das Bedürfnis nach geistiger Führung, innerer Harmonie und mehr Selbsterkenntnis verdeutlicht. Je nachdem, wie man mit den Farben im Traum umgeht, wie sie eingesetzt werden, sind auch noch die folgenden Bedeutungen möglich: Farben anrühren oder mischen kündigt geschäftliche Erfolge an,- handelt es sich aber um Wasserfarben, muß man noch einige Risiken sorgfältig erwägen. Farben kaufen deutet oft auf ein monotones Leben und das Bedürfnis nach mehr Abwechslung hin, dem man nachgehen sollte. Mit Farben arbeiten (streichen) warnt oft vor falschen Erwartungen und Hoffnungen, es ist aber auch möglich, daß man vor Unehrlichkeit gegen andere gewarnt wird, die sich letztlich gegen einen selbst richten wird. Sich selbst anstreichen zeigt, daß man sich der Lächerlichkeit preisgibt, getäuscht und belogen wird,- streicht man einen anderen an, sollte man einen Menschen nicht verspotten oder täuschen. Ein Auto oder Haus (siehe unter diesen Stichwörtern) anstreichen kann nur anhand der Bedeutung dieser Symbole und der gewählten Farben gedeutet werden,- man erhält dann Auskunft über die augenblickliche Lebenssituation und die weitere Entwicklung. Farben in einer Schachtel sollen nach alten Deutungen finanzielle Gewinne und Wohlstand verheißen. Psychologisch: Farben erklären physische Erlebnisse, die wesentliche Aussagen über den seelischen Zustand des Träumers machen können. Nach Meinung einiger Traumforscher verfügen Menschen, die farbig träumen, über mehr Temperament als andere, die alles nur schwarzweiß sehen. Wer mit Farben hantiert, will irgend etwas übertünchen, das ihm nicht gefällt. Fast alle Träume laufen in Farbe ab, der Träumende kann sich nur nicht immer bewußt daran erinnern. Farben werden im Traum wie in der Realität oft als Signalzeichen eingesetzt,- kommt also im Traum eine Farbe besonders stark zur Geltung, bedeutet dies, daß das Unterbewußtsein eine bestimmte Botschaft übermitteln will. Farben haben… Traumdeutung Farben

Schlange

…Frieden mit seinen Feinden leben. Findet jemand eine tote Schlange, wird er an seinem Feind erleben, was er sich wünscht. Stößt jemand auf eine große goldene Schlange, deren Schuppen auf dem Rücken mit Edelsteinen geschmückt und bunt sind, und nimmt er sie an sich, wird er die Kaiserwürde und die Herrschaft über das Volk erringen,- dieser Traum kommt aber nur Kaisern oder einem zukünftigen Kaiser zu, der über ein großes Heer verfügt. Findet der Kaiser eine goldene Schlange, die farblos ist und einem Drachen gleicht oder bringt man ihm eine solche, wird er viel Gold aus alten königlichen Schatzhäusern zusammenbringen. Dünkt es den Kaiser oder irgendeinen anderen, er ziehe in ein Land und erblicke dort große und kleine Schlangen, wird ebendahin ein schlimmer, mächtiger Feind mit seinen Leuten anrücken,- tötet der Kaiser die Schlangen, wird er seine Gegner niederwerfen, beißen ihn aber die Schlangen und ergreifen seine Leute die Flucht, wird der Sieg den Feinden zufallen. Träumt einer, ihm erscheine eine kleine oder mittelgroße Schlange oder beiße ihn, wird er erkranken und sich vor dem Feind fürchten. sehen: von falschen, hinterlistigen Menschen angefeindet werden, oder von Frauen in den Bann gezogen werden,- liegen sehen: du hast einen heimlichen Feind,- kleine sehen: Ärger,- eine weiße Schlange: Überbringer geheimer Botschaften und Zeichen hoher Weisheit,- über den Weg: man will dich verlocken,- züngelt: man tratscht über dich,- zischt: du hast falsche Freunde,- von einer bedroht sein: einer ernsten Gefahr entgegengehen,- von einer gebissen werden: eine falsche Person versucht zwischen dir und deinen besten Freunden Zwietracht zu säen,- man sollte sich vor Betrug und falschen Freunden hüten,- Verleumdung,- zertreten: du widerstehst einer Versuchung,- eine töten: einen Feind besiegen oder vernichten,- sich in ein vielköpfiges Ungeheuer verwandeln sehen: man wird bald genug Kraft haben, um eine berufliche Position, die man kürzlich erreicht hat, auch profund zu sichern,- mit mehreren Köpfen: man sucht deine Stellung zu untergraben,- (europ.) : rein sexuelles Ursymbol,- stehen auch für Krankheitsanfälligkeit und Depressionen im allgemeinen,- allgemein folgen Enttäuschungen,- Warnung vor Heimtücke und Pläne werden scheitern,- deuten auf böse Zungen, böse Nachbarschaft und schlechten Umgang,- sehen: warnt vor der Hinterlist und Heimtücke einer Frau,- mehrere Schlangen sehen: gelten als Vorbote des Bösen,- kleine oder junge Schlangen sehen: warnen vor gastfreundlichen Personen, die beruflich einem den Garaus machen wollen,- aus Bronze sehen: kündigen Neid und Ruin an,- leuchtende: von Feinden umgeben sein, die zu bösen Mitteln greifen, um einen zu besiegen,- eine weiße Schlange sehen: sie ist eine Überbringerin von Weisheit oder geheimen Botschaften,- eine rote Schlange sehen: kündigt starke sexuelle Bedürfnisse an,- eine orangefarbene sehen: zeigt ein Zusammenwirken von Idealismus, Emotionen und Sexualität an,- eine blaue Schlange sehen: steht für Religiosität,- eine violette Schlange sehen: symbolisiert viel geistige Energie,- eine grüne Schlange… Traumdeutung Schlange

Feuer

…Feuer Assoziation: – Geist,- Energie,- Rein und reinigend. Fragestellung: – In welchen Bereichen meines Lebens suche ich nach Inspiration oder Erneuerung? Medizinrad: Huichol-Lehre: Weisheit Allgemein: Es ist bedeutsam, ob man vom ‘Feuer’ träumt oder von einem ‘Brand’. Das Feuer wird als ein großes Element der Natur erlebt, das sich der Mensch nicht ohne Ehrfurcht und Schuldgefühl, wie alle Mythen vom Feuerraub erzählen, in seinen Dienst gezwungen hat. Das Feuer steht am Anfang aller menschlichen Kultur. Dieser Wert strahlt aus seiner Glut im Feuertraum. Ein solcher Traum führt immer in die Nähe großer seelischer Gewalten. Denn eine der Qualitäten der Seele ist ihr Feuer. Deshalb ist die Feuererscheinung im Außen für alle Menschen so anziehend, heranziehend. Das Feuer ruft herbei – der Brand erzeugt Panik, läßt fliehen. Wo mit Feuer hantiert wird, bleiben die Leute stehen, wo die Glut eines technischen Ofens oder einer Schmiede – häufige Traumsymbole – sich offenbart, ist man von einem Ort, da Wandlung der Materie und Formung des Harten geschieht, ergriffen. Allgemeine Freude lodert in Freiheits- und Frühlingsfeuer empor, allgemeines Zerstörend, wirft die Fackel des Brandes in die Häuser, läßt Brände schauerlich von drohenden Flugzeugen fallen. Feuer als ein Gleichnis ewigen Lebens brennt vor dem Altar, verzehrt auf den Altären der Götter die menschliche Opfergabe: in ihr begegnet der Opfernde im Feuer selbst dem Gotte. Das Feuer spricht, wo immer es aufleuchtet, zum Menschen, also auch im Traume. Zu seinem Wesen gehört der helle Schein – man bedenke, was dies in einer nicht elektrifizierten Zeit gegenüber der Nacht mit ihrer vom ursprünglichen Menschen so intensiv erlebten Gefahr bedeutete. Seine Wärme machte das Feuer ursprünglich zur Mitte der Familie, zum häuslichen Herde, seine Hitze wandelt die Speisen, die Metalle, und in übertragener Bedeutung schmilzt in der Glut seelischen und geistigen Feuers das Härteste: das menschliche Herz. Das Feuer reinigt vom Zufälligen, von allen billigen Unwerten, die sich an uns hängen. Wo man im Traumgesicht einem großen Feuer nähert, wer Feuerschein am Himmel heraufziehen sieht, der ist in der Nähe göttlicher Gewalten. Viele Religionen sprechen nicht ohne Scheu vom Feuer, in dem Gott Auserwählten begegnet. – Hie und da versperrt auch dem Träumer ein gewaltiges Feuer den Weg. Er hat auszuhalten. Einige wagen, hindurchzugehen – sie unternehmen höchstes Lebenswagnis. Ein helles Feuer brennt im Traum, wo jemand von einer Idee, von etwas Neuen ergriffen ist. Auch das erotische Ergriffensein äußert sich etwa – wie in volkstümlichen Reden vom Feuer der geheimen Liebe, der Glut erotischen und sexuellen Begehrens – ähnlich auch im Traum. Wo Feuer ist, da geschieht etwas, da ist Leben. Darum umgekehrt die Trostlosigkeit der Träume, in denen nur Nacht und Finsternis herrscht! Das Feuer der Leidenschaft wie der Ideen-Ergriffenheit ist aber auch Flamme, in… Traumdeutung Feuer

Hund

…und Kettenhunde genannt,- drittens die sogenannten Malteserhunde (Zierliche Tiere der Spitzhundrasse mit langem, weißen Seidenhaar,- sie waren in der Kaiserzeit bei den Damen sehr beliebt.), die man zum Vergnügen hält. Es bedeuten nun die Jagdhunde das auswärts Erworbene,- deshalb ist es gut, wenn man sie beim jagen und fangen sieht, wenn sie schon etwas erbeutet haben oder wenn sie gerade auf die Jagd ziehen,- denn sie sind ein Sinnbild von Unternehmungslust. Kehren sie aber in die Stadt zurück, bedeuten sie Stillstand der Geschäfte,- denn sie haben dann die Arbeit hinter sich. Hofhunde bezeichnen die Ehefrau, die Familienangehörigen und das erworbene Hab und Gut. Sind sie gesund und wedeln sie ihren Herrn an, besagt das, daß Ehefrau und Familienangehörige ihre häuslichen Pflichten gewissenhaft erfüllen und daß Hab und Gut wohl gesichert sind,- sind sie aber krank, zeigen sie den Genannten Krankheit und dem Hab und Gut Verluste an. Gebärden sie sich wütend, bellen oder beißen sie, kündigen sie Übeltaten von ihnen entsprechenden Personen an und große Verluste. Fremde Hunde, die einen anwedeln, bedeuten Anschläge und Hinterhältigkeiten von nichtswürdigen Kerlen oder Weibern und, wenn sie beißen oder bellen, Gewalt- und Übeltaten,- des näheren prophezeien die weißen Hunde offene, die schwarzen heimliche, die rötlichen nicht ganz offene, die gefleckten ziemlich schlimme Gewaltakte. Sie ähneln nämlich ganz und gar nicht adligen oder freien, sondern gewalttätigen und unverschämten Menschen,- denn so sind die Hunde geartet. Oft kündigen sie Fieber an, wegen des Sirius, der als Urheber desselben von manchen ‘Hund’ genannt wird,- denn der Hund ist ein gewalttätiges und rücksichtsloses Tier und der fiebrigen Glut vergleichbar. (Vermutlich steckt in der ungünstigen Deutung der Hunde noch der allgemeine Glauben der Antike, wonach der Hund als ein unreines und dämonisches Wesen angesehen wurde. Plutarch berichtet im Leben des Kimon (Kap. 18) von einem sonderbaren Traum, den dieser kurz vor einem militärischen Unternehmen gegen Ägypten und Kypros hatte. Es schien ihm, als wenn ein böser Hund ihn anbellte und sage, er solle mit ihm gehen, denn er würde ihm und seinen Jungen ein Freund sein. Astyphilos von Poseidonia, ein Freund Kimons, erklärte ihm, der Traum bedeute seinen Tod, denn ein Hund sei für einen Menschen, den er anbelle, ein Feind, und von einem Feind könne man nicht eher, als wenn er sterbe, ein Freund werden. Die Hundstage, an denen Sonne und Sirius gleichzeitig aufgehen, dauern vom 24. Juli bis zum 24. August und stellen für Europa die heißeste Jahreszeit dar.) Die Malteserhunde bedeuten das Liebste und Angenehmste, was man im Leben besitzt. Deswegen zeigen sie Schmerz und Betrübnis an, wenn ihnen irgend etwas zustößt. Volkstümlich: (arab. ) : Hunde bedeuten Feinde. Träumt jemand, ein Hund belle ihn an, wird er mit einem ehrlosen Feind in einen Wortstreit geraten…. Traumdeutung Hund

Haare

…noch grauer, werden ihm noch höhere Ehren winken. Ist sein Kopf schlohweiß geworden, so wisse er, daß sein Herr, der ihn herumführt, in arge Schwierigkeiten geraten wird. Träumt der Kaiser, die Haare seines Hauptes seien länger und dichter geworden, wird er mehr Reichtum, mehr Untertanen und Kriegsgerät erwerben und seinem Volk ein Bild von Würde geben,- ein Mann aus dem Volk wird reichen Besitz erlangen, ein Armer Mühsal und Kummer haben. Träumt dies eine Frau, wird ihr Mann wohlhabend und mächtig werden. Dünkt es den Kaiser, es beschneide ihm jemand das Haar seines Hauptes, wird er Reichtum, Untertanen und Kriegsgerät einbüßen,- ein gemeiner Mann wird ebenso Schaden leiden, ein Armer seine Sorgen von sich werfen, eine Frau ihren Mann verlieren. Die Oberlippenhaare sind eine Zierde des Mundes. Der Mund aber bedeutet das Haus des Menschen, in dem seine Hausgenossen leben,- diese werden nämlich durch die Zähne bezeichnet. Pflegt einer die Oberlippenhaare mittels Schneiden, Salben oder Bürsten, wird er die Fassade seines Hauses verschönern, um in den Augen der Leute wohlhabender und angesehener zu erscheinen. Fallen die Oberlippenhaare aus, drohen ihm Armut und Ehrverlust. Träumt einer, seine Achselhaare seien dichter und länger geworden, werden seine Töchter eine gute Partie machen,- hat er keine, die jungen Mädchen aus seiner nächsten Verwandtschaft. Sind die Achselhaare spärlich geworden oder ausgefallen, wird es den Töchtern oder weiblichen Anverwandten übel ergehen. Dünkt es einen, seine Schamhaare seien länger und dichter geworden, wird er vom kaiserlichen Gouverneur empfindlich und erbarmungslos gestraft werden und so viele Plagen ertragen müssen, wie die Schamhaare länger wurden. Fallen letztere aus, wird er nicht mehr vor dem Gouverneur bangen. Schaut der Kaiser im Traum, daß seine Schamhaare dichter geworden sind, drohen ihm Krieg und Bedrängnis von einem feindlichen Volk,- fallen die Schamhaare aus, darf er Sieg über seine Feinde und Freude erhoffen. Träumt eine Frau, daß ihre Schamhaare gewachsen sind, wird ihr Mann geplagt und gestraft werden,- fallen sie aus, wird sie in glücklicher Ehe leben. Eine Unverheiratete wird nicht mehr Jungfer bleiben. Die übrigen Körperhaare bedeuten jedermann Geld und Gut. Träumt jemand, seine Haare seien so üppig gewachsen, daß er von unten bis oben davon bedeckt ist, wird er reich werden und im Leben vorwärtskommen. Dünkt es den Kaiser, seine Körperhaare seien ausgefallen und er sei völlig kahl, wird sein Gold in der Schatzkammer versiegen. Ein Bedrängter, Eingekerkerter, Kranker oder Schuldner wird die Übel abschütteln und auf die Sonnenseite des Lebens kommen, ein gemeiner Mann bettelarm werden. Träumt ein Reicher, er salbe sich von Kopf bis zu den Füßen ein und die Haare fielen ihm gänzlich aus, wird er nichts mehr besitzen,- ein Armer wird zu Wohlstand kommen, eine Frau ihren Mann mit Toilettenkünsten bezaubern. Dünkt es einen Reichen, er salbe… Traumdeutung Haare

Hand

…streben und auf der Verliererseite stehen,- ohne Finger sehen: großer Verlust und starke feindliche Einflüsse,- Verlust einer oder beider Hände: kündigt schweres Unglück an,- die soziale Lage wird sich bald verschlechtern,- die rechte verlieren: Tod des Vaters,- die linke verlieren: Tod der Mutter,- küssen: man wird schöntun,- gebundene Hände: es kommen Schwierigkeiten auf einem zu,- löst man die Hände, zwingt man andere zur Unterwerfung,- mit den Händen beten oder bitten: gilt für Erfüllung des Gebetes oder der Bitte,- jemandem reichen (wie zur Verabschiedung): ist Verlust desselben durch den Tod,- eines anderen drücken: man wird eine treue Freundschaft schließen,- fester Händedruck: ein gutes Omen,- die Geschäfte werden erfolgreich sein,- schwacher Händedruck: sagt Mißerfolge voraus,- die Hände vor die Augen halten: man wird jemanden etwas nachsehen aber sollte nachsichtiger sein,- sich im Traum die Hände ringen: man leidet unter den Ansprüchen der Umwelt, unter Sorgen und Konflikten,- Bewundert eine Frau ihre eigenen Hände, wird sie die aufrechte Verehrung des von ihr am meisten geschätzten Mannes gewinnen. Bewundert eine Frau die Hände anderer, muß sie sich mit den Launen eines eifersüchtigen Mannes auseinandersetzen. Werden die Hände einer Frau von einem Mann gehalten, läßt sie sich auf ehebrecherische Beziehungen ein. Wenn eine Frau andere ihre Hände küssen läßt, sorgt sie für Tratsch. Geht eine Frau mit Feuer um, ohne sich die Hände zu verbrennen, verheißt dies eine bedeutende Position. (ind. ) : Die Hände und Finger bedeuten die Werke des Glaubens der Menschen. Träumt einer, er habe mehr Finger an der Hand als normal, wird er fleißiger beten und stark im Glauben sein. Hat er einen seiner Finger verloren, wird er seltener und weniger beten. Der erste Finger, der Daumen, bedeutet das Morgengebet, der zweite oder Zeigefinger das Gebet zur dritten Stunde, der dritte oder Mittelfinger das zur sechsten, der folgende oder vierte das zur neunten Stunde, der fünfte oder kleine Finger das Abendgebet. Alles, was einem dieser Finger widerfährt, erfüllt sich an den aufgeführten Gebeten. Träumt einer, es sei ihm ein Finger erfroren, abgeschnitten oder abgerissen worden, wird er eine himmelschreiende Sünde begehen,- ist der Finger aber wieder völlig geheilt, wird er Buße tun und sich bekehren. linke: vor Verrat seiest du gewarnt,- rechte: du hast gute Menschen um dich und treue Freunde,- saubere: weiche bösen Menschen aus,- große: deine Ehe ist gesegnet und dein Wohlstand auch,- sich verletzen: du wirst einen Verlust erleiden,- verlieren: du wirst in Armut geraten. jemanden reichen: du wirst freundschaftliche Beziehungen anknüpfen,- Hände waschen: du wirst zu Ehren kommen,- verwundete oder schmutzige: du wirst in Nachteil geraten,- geschwollene: du bist unverträglich,- verbrennen: du hast Neider,- schöne und starke: Abschließung eines guten Geschäftes,- kleine: Untreue der Freunde oder Dienstboten. (Siehe auch ‘Amputation’, ‘Arm’, ‘Daumen’, ‘Finger’, ‘Körper’, ‘Links’, ‘Rechts’)… Traumdeutung Hand

Eisenbahn

…Zuges deutet Komplexe an, aufgestauten Ärger, den man schleunigst abbauen sollte, und Unsicherheiten in seinen Kontakten mit er Umwelt. Versäumt man die Eisenbahn (man hat vergessen, das man zum Zug wollte), hat man wahrscheinlich eine günstige Gelegenheit verpaßt. Verpaßt man den Anschluß, muß man sich also wohl oder übel in die augenblickliche Lage fügen. Wird man von anderen gehindert, in die Eisenbahn zu steigen, kommen darin oft Ängste und Hemmungen zum Ausdruck, die das Weiterkommen behindern. Ist die Eisenbahn in einen Unfall verwickelt, steht eine schlimme Nachricht bevor. Gerät man unter die Eisenbahn, kann das für die Angst vor den eigenen Antrieben und Wünschen stehen. Erreicht man mit der Bahn sein Ziel nicht, heißt das aufs bewußte Leben übertragen, daß man sich treiben läßt, daß man sich schon aufgegeben hat und recht gedankenlos in den Tag hineinlebt. Kommt man an der Endstation an, kann man auch im Wachleben ein gestecktes Ziel erreichen. Spirituell: Auf der spirituellen Ebene steht die Eisenbahn für einen Menschen, der sich einmal für eine Richtung entschieden hat und sie dann hartnäckig oder auch stur verfolgt. Volkstümlich: (arab. ) : Du wirst eine Reise tun. Erfolg. sehen: Nachricht bekommen,- die Abfahrt eines Zuges erleben: man muß sich von einem Menschen trennen,- damit fahren: rascher Erfolg in geschäftlichen Dingen,- du mußt dich beeilen,- Erreichung eines gesteckten Zieles,- Eisenbahn: Die Frage ist, ob man die Eisenbahn versäumt oder ob man sie erreicht hat. Je nachdem kann der Träumer seinen Traum auslegen. Meist deutet ein derartiger Traum darauf hin, daß er Angst hat, etwas zu verpassen – oder daß es für irgend etwas ‘höchste Eisenbahn’ ist. (europ.) : neue, klare Planung ist im Gange,- man soll sich intensiv um sein Geschäft kümmern, da Feinde einem zu Leibe rücken wollen,- sehen: kündet einen Abschied an,- die Abfahrt eines Zuges erleben: man wird sich schweren Herzens von einem Menschen trennen müssen,- damit fahren: gutes und schnelles Vorwärtskommen im Leben,- aus einer aussteigen: man wird sein Ziel erreichen,- eine aus einem Tunnel kommen sehen: man wird ein Geheimnis über sich selbst erfahren,- einer Eisenbahnkatastrophe beiwohnen: man bekommt von einem Freund, der in der Ferne weilt, schlechte Nachrichten,- trotz der Eile sie versäumen: man wird eine Chance verpassen,- werden Schienen durch Hindernisse blockiert: Sie spielen ein falsches Spiel,- auf den Schwellen der Gleise gehen: schwierige Zeiten und harte Arbeit,- auf den Eisenschienen gehen: dank der Begabung, Dinge im eigenen Sinne zu beeinflussen, sehr glücklich sein,- ein vom Wasser überschwemmter Schienenweg: großes Vergnügen für eine kurze Weile,- allerdings steigt Pech wieder wie ein Phönix aus der Asche auf,- Bei einer jungen Frau bedeutet die Eisenbahn, daß sie auf eine Reise gehen wird, um Freunde zu besuchen. (Siehe auch ‘Abreise’, ‘Ankunft’, ‘Bahn’, ‘Bahnhof’, ‘Fahrschein’, ‘Fahrzeuge’, ‘Reise’,… Traumdeutung Eisenbahn

Geometrische Figuren

…Geometrische Figuren Allgemein: Die Seitenanzahl einer Figur ist ebenso von Bedeutung wie ihre Farbe (siehe ‘Farben’, ‘Zahlen’). In einem bestimmten Stadium der Entwicklung treten geometrische Figuren, die dem Menschen ein größeres Verständnis für die abstrakte Welt ermöglichen, im Traum auf. Es ist, als ob die alte Wahrnehmung der Form eine neue Bedeutung anzunehmen beginnt. Der Träumende akzeptiert die Natur der Dinge und betrachtet damit die grundlegende Struktur seines Wesens. Er kann die Grundform, die sein Leben hat, wertschätzen, ohne sich emotionale Hindernisse in den Weg zu legen. Geometrische Formen sind wie Zahlen im Traum stets symbolisch zu deuten. Im Unterschied zu früheren Auffassungen haben Zahlen spätestens seit dem Anfang des 20 Jhr. keine bestimmten Inhalte von allgemeingültiger Bedeutung mehr. Die Symbolik einer Zahl muß aus ihrem Kontext im Traum aufgefaßt werden. Was nun die Formen angeht, so kommt es selten vor, daß Sie eine reine geometrische Form im Traum sehen. Aber schauen Sie zum Beispiel die Form der Plätze im Traum an. Gärten, Straßenzüge, Muster und Gegenständen weisen häufig geometrische Formen, die auf die drei Grundformen Kreis, Quadrat und Dreieck zurückzuführen sind. C. G. Jung betrachtete intensiv die Mandalasymbolik im Traum. (Allerdings behaupten viele Traumforscher/innen, die Präsenz des Mandalas im Traum und gar in langen Traumreihen sei, zumindest für die europäischen Traumbilder, vorwiegend eine von Jung erfundene Sache. Ein Mandala ist eine symmetrische geometrische Figur, die die kosmischen Kräfte und die innere Ordnung des Träumers oder der Träumerin verdeutlicht. Richtet man seine Aufmerksamkeit auf das Erkennen solcher Mandalas im Traum, wird man sie im zunehmenden Maße immer häufiger in seinen Träumen entdecken. Bei den anderen geometrischen Grundformen verhält es sich ähnlich. Dreieck: Das Dreieck verweist als Traumsymbol auf den Geist. Das leitet sich aus der Linienführung des Dreiecks ab. Zwei Dreiecksseiten münden jeweils in einem Punkt. Man bringt also etwas auf den Punkt. Außerdem symbolisiert das Dreieck auch die Dialektik, eine Form des Denkens in These, Antithese und Synthese. Das nach unten spitz zulaufende Dreieck symbolisiert in fast allen Kulturen das Weibliche, was sich aus der Form der Schambeharrung ergibt. Das nach oben spitz zulaufende Dreieck symbolisiert in fast allen Kulturen den männlichen Archetyp. Sehen Sie beispielsweise eine Pyramide im Traum, so deutet dieses Traumsymbol unter anderem auf Ihre geistige Ausrichtung hin. Fünfeck (Pentagramm): Das Fünfeck deutet im Traum auf die menschliche Harmonie hin. Im Pentagramm schneiden sich alle Linien im goldenen Schnitt und verweisen so auf eine innere Harmonie. Der goldene Schnitt macht das Teilungsverhältnis einer Strecke aus, das der Mensch als harmonisch und gefällig ansieht, da es die Maßverhältnisse seines Körpers wiedergibt. Kreis: Der Kreis stellt das archetypische Traumsymbol des Weiblichen dar. Der aus ‘Tausendundeine Nacht’ bekannte Abbassiden- Herrscher, der Kalif Harun al Raschid war sich schon… Traumdeutung Geometrische Figuren